Mittwoch, 3. August 2011

overstrained.

und eigentlich bin ich wieder zu müde zum posten. aber ich versuche mal ein bisschen was über die letzten tage zu erzählen. verzeiht mir, wenn es etwas durcheinander wird. ich bin wirklich müde.
ich hätte nie gedacht, dass ne vollzeitstelle so anstrengend ist. ich arbeite jetzt in einer kinderkrippe. eigentlich total toll. die kleinen sind wirklich süß, aber auch sehr anstrengend. aber es ist auch seeehr sehr pädagogisch, sodass ich oft denke, dass die ein bisschen dort übertreiben, oder auch ein bisschen mehr. :-D aber sie arbeiten scheinbar nach dem neusten pädagogischen stand und somit muss ich mich da eben reinfinden. nach dem jahr kann ich ja immernoch eine andre stelle annehmen. ich bin tatsächlich so überfordert, wie ich es mir gedacht habe. wow, was ich da alles neu lerne  und auf was man alles achten muss und was man alles nicht machen darf. "kinder müssen ihre welt selbst entdecken - und wir sind nur begleiter und geben anreize." heißt, es gibt kein gekuschel, wobei ich finde, dass die kleinen das wirklich brauchen. aber es darf natürlich keine zu große bindung entstehen. warum auch immer. ich finde es nicht so schlimm. also klar darf auch mal gekuschelt werden, wenn die kinder es grade brauchen, aber ja, das ist dann mal ne ausnahme und auch nur kurz. auch wenn die kinder knatschen, darf ich sie nicht "animieren". ich habe den kleinen dann etwas angeboten. ne rassel oder was weiß ich. nein, darf ich ja nicht. das ist ja von der situation ablenken und das kind will ja irgendwie seinen unmut zeigen. aber was ist so schlimm daran, wenn man das kind ablenkt? ich mein, dass man das kind nicht die ganze zeit bespaßt ist ja klar, aber ach ka. irgendwie alles komisch. und ja, ich fühle mich überfordert. ich hoffe aber, dass ich das vielleicht auch noch ein bisschen hinbekomme. wovor ich aber auch angst habe, ist, dass ich einfach so viele dinge übersehe, die wichtig sind. und gefahren nicht richtig einschätzen lerne. kann ich grad nicht so gut erklären. naja wie man merkt, wieder mal nur angst vor allem.. ich hasse es ...
essen klappt natürlich auch nicht. morgens und mittags muss ich was essen, weil ich einfach sonst keine kraft habe. abends nach der arbeit kommt dann die FA und es wird gekotzt. und trotzdem werd ich eklig fett. schon fette 44,3kg. es ist eklig. heute im bus hat mein oberarm schon so eklig geschwabbelt. 
auch der haushalt bleibt total auf der strecke. es ist echt schlimm. so soll mein weiteres leben aussehen? immer bis 17uhr arbeiten. ich bin danach total platt. für mich ist dann der tag fast gelaufen. ich denk nur dran, was ich dann abends noch alles machen muss. und schaff es dann doch meist nicht. wie machen das alle anderen menschen? ich glaub, ich bin nicht dazu gemacht, arbeiten zu gehen. ob es an den depressionen liegt? ich finde es so anstrengend, die ganze zeit auf gut gelauntes etwas zu spielen. so bin ich nicht. aber ich kann ja dort nicht hängen, wie ein schluck wasser. es wird viel verlangt. so, ich hör jetzt mal auf zu jammern. es sind doch wirklich alles nur so kleine problemchens, die wahrscheinlich nur ich als riiiesen probleme ansehe...


ich wünsche euch noch eine gute nacht!

4 Kommentare:

  1. oh nein. jetzt muss ich weinen T_T. irgendwie hat dein kommentar, so unnötig du ihn auch findest. mich gerade zurück auf den boden der tatsachen geholt. ich verzweifelte momentan ein bisschen. nicht wichtig. ich kann nicht traurig sein. danke. dein kommentar hat gerade etwas mit mir angestellt. es erfreut mich. weil ich wirklich nicht traurig sein kann. soll. darf. oh mahan. mir fällt gerade ein stein vom herzen. oh mahan. Freudentränen. danke *kuss auf die wange drück* danke.

    und nun ein paar worte der aufmunterung. hoffe ich zumindest. es ist niemals einfach sich auf etwas neues einzustellen. manchmal funktioniert das gut. manchmal schlecht. und das ist doch noch neu für dich. mach dich nicht selbst so fertig. es braucht zeit. sich an neues zu gewöhnen. und wenn du erstmal merkst, wie viel zeit du noch hast nach 17 uhr bis du schlafen gehst. dann ist zeitmanagement dein bester freund. nimm dir eine stunde frei. dann haushalt. abends fern. oder bloggen. oder hobbie. was weiß ich. oder einfach entspannen. wie du willst. mach was du willst. was du fühlst. was dir hilft. ich finde es toll, dass du mit kindern arbeitest und dass du dir so viele gedanken machst. du beschäftigst dich mit dem thema. wichtiges wird dir immer wieder einfallen. zukommen. weil es wichtig ist. und falsches bringt dir bei, dinge anders zu machen. daraus lernst du. es macht spaß. Spaß. Spaß. du bist so stark. du schaffst das. nimm dir einfach ein bisschen zeit. sei nicht so streng mit dir. es gibt menschen wie mich. die das bewundern. was du machst. schaffst. fühlst. gib nciht auf. morgen ist auch noch ein tag. <3

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  2. tausend dank, schatz. deine worte haben mir wirklich gut getan! ich wünschte, ich könnte mich nur einen tag aus anderen augen betrachten. vielleicht hast du recht... ich sehe es wirklich nicht. genauso wenig wie du. du bist selber so zierlich und zerbrechlich, daran werden ein paar kilo nichts ändern.

    ich fand es super interessant mal etwas von deiner arbeit zu lesen. man stellt sich das alles immer ganz anders vor. bei dir sind die zwerge in guten händen, weil du mit herzem dabei bist und dir viel zu viele gedanken machst.
    du bist ein wundervoller, herzenzguter mensch!

    <3

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  3. ach liebes. mach dich nicht so fertig. es ist völlig in ordnung, wenn du mir schreibst. ich möchte das lesen. lesen. was du zu sagen hast. ich wünschte nur, ich könnte dir besser helfen. meine worte. sind eben nur worte. mir ging es gestern sehr schlecht. weil ich mich unwohl gefühlt habe in meiner haut. und irgendwie haben deine worte mich einfach am tiefsten punkt. meines daseins. meines heulens. erreicht. und das hat mich sehr aufgebaut. es ist nicht zu erklären. das muss es auch gar nicht.

    "Ist es logisch?", fragt der KOpf. "Nein", sagt das Herz, "aber es tut unglaublich gut."

    es ist momentan einfach etwas viel für dich. ich bin mir nicht sicher, was dir daraus hilft. ich akzeptiere meistens so phasen. weine ganz viel rum. rede mit menschen. lehn mich an schultern. und weiß irgendwann. irgendwann. wird diese phase vorbei sein. und langsam. versuche ich alles zu schaffen. tag für tag. einfach kleinigkeiten. und irgendwann funktioniert es.
    ich wünschte du hättest ein wenig kraft um kleinigkeiten zu überwinden. denn die großen probleme folgen dann. ich sende dir ein wenig kraft. denn du bist nicht alleine. und morgen geht es weiter. immer weiter. <3

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  4. Ich hab hier eine Kleinigkeit für dich. Vielleicht hilft es ja...

    http://fragile.wings.myblog.de/fragile.wings/page/1799421/-antriebslos-

    Viel Glück und mach dich nicht so fertig wegen diesem "pädagogischen Konzept". Das ist dein Job und vielleicht ist es richtig, wahre Bindung von Betreung zu differenzieren.
    Wünsche dir das Beste *umarm*

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