Montag, 19. Dezember 2011

my mind is a box.

'My mind is a box and you put things in and you
Take things out and it's empty
My mind is a box and you gut it then and you
Flatten it and you leave me blank and the
World is big my body's small my
Body's short the world is tall

So fill me up with chemicals or
Other people's words
I shout it from this pretty hole in
Modes and fifths and thirds
My mind is a box
My mind is a lie
My mind'


Dienstag, 13. Dezember 2011

'Sich die Seele aus dem Leib kotzen'



<< Ich denke, es gibt keinen erbärmlicheren Augenblick im Leben eines Menschen, als den, wenn dir erst ein Schwall Kotze aus der Nase schießt und dir plötzlich die Zahnbürste im Schlund steckt und du verzweifelt um Atem ringst, in der Gewissheit, dass irgendjemand deine Leiche in einer stinkenden Lache aus Erbrochenem finden wird, wenn du das Ding nicht schleunigst irgendwie herausziehen kannst. Noch peinlicher wäre es wahrscheinlich nur, an einem O.B. zu ersticken. Nach jahrelanger Übung kann ich mich übrigens mittlerweile auf Befehl übergeben.

Ich hasste mich für meine Schwäche. Der saure Geruch von Kotze begleitete mich überallhin. Damit meine Eltern keinen Verdacht schöpften, schüttete ich literweise Shampoo in die Toilette um den Gestank zu überdecken.
Ich wünschte mir nichts mehr, als magersüchtig zu sein, nie mehr essen zu müssen. Ich bewunderte die Willenskraft derer, die sich zu Tode hungern, ich dagegen war schwach und ekelerregend. 
Mein Gesicht war aufgedunsen, ich hatte beständig Magenschmerzen, Mundgeruch, Konzentration war ein Fremdwort geworden, eine unendliche Erschöpfung hatte Besitz von mir ergriffen. Es verging kein Tag mehr, ohne dass ich mich im wahrsten Sinne des Wortes besinnungslos fraß um mich hinterher zu übergeben, meist mehrmals täglich. Meine Tagesverfassung war gewichtsabhängig, ein halbes Kilo weniger oder mehr war ausschlaggebend für Hochgefühle oder schwere Depression - die Waage ein Gradmesser meiner Verzweiflung.
Das Einzige was mich, abgesehen von essen noch aufrecht erhielt, war, so paradox es klingen mag, der dringende Wunsch zu sterben. Nächtelang hielt mich der Gedanke an Selbstmord wach und ritzte mir mit Rasierklingen ins Fleisch, zumindest Schmerz konnte ich noch empfinden.

Andere Lebensinhalte hatte ich nicht mehr. Nun, vielleicht noch das Bedürfnis nach menschlicher Nähe.
Was es war, dass mich am Leben erhielt, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise gibt es doch so etwas wie einen Lebenswillen, der unter all der Selbstverachtung und dem tiefempfundenen Haß für die eigene Person schlummert. 
Meine Ängste und die Einsamkeit ertränkte ich in Alkohol, oft auch in der Absicht nie wieder aufzuwachen.
An schlechten Tagen wage ich es nicht die Wohnung zu verlassen, weil ich mich fühle wie ein gestrandetes Walross, ein wirklich häßliches noch dazu. Ich habe Angst vor fremden Menschen, Angst davor ausgelacht zu werden. 
Die Bulimie hat mich neben der Kunst des Verschleierns auch in der hohen Kunst des Fassadenbaus unterwiesen. Innerlich allerdings bin ich leer - wie eine Wursthaut ohne Fülle. Mich bis zum Anschlag mit Essen vollzustopfen, ist meine einzige Möglichkeit mich lebendig zu fühlen.  Letztlich denke ich jedoch, dass der Auslöser für diese Krankheit aus der Unfähigkeit resultiert, mit bestimmten Emotionen umzugehen. 
Ich für meinen Teil kotze mir die sprichwörtliche Seele aus dem Leib, weil mich die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, Akzeptanz und Gefühlen, aber gleichzeitig die panische Angst davor  innerlich zerreisst.
Bulimie ist eine zerstörerische Sucht, die nicht nur die Betroffene / den Betroffenen sowohl nervlich als auch gesundheitlich und finanziell zugrunde richtet, sondern Familien, Partnerschaften und Freundschaften auseinander reissen kann, der Leidensdruck ist auch für Angehörige beinahe unerträglich. 

Essstörungen sind zwar mittlerweile als Gesprächsthema salonfähig geworden, dennoch haftet ihnen ein großes Tabu an, die Dunkelziffer der Betroffenen ist enorm. Die wenigsten Bulimikerinnen bekennen sich offen zu ihrer Krankheit, aus der Befürchtung heraus für psychisch abnormal, nicht liebenswert, abstoßend gehalten zu werden. Dabei lebt diese Krankheit gerade von der Heimlichtuerei, darüber sprechen zu können, nimmt ihr viel von ihrem Schrecken. >>
(aus: http://www.fm5.at/Sich%20die%20Seele%20aus%20dem%20Leib%20kotzen/)
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Bulimie bedeutet… 
(von Alina Jeremin)
Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen zuviel essen und dann aus Reue kotzen.
Bulimie ist nicht einfach nur eine Phase, die von alleine vergeht.
Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen krank sein, zum Doktor gehen, und gesund herauskommen.
Bulimie ist Sterben, und doch Weiterleben.
Bulimie ist Aufgeben, und doch Weiterkämpfen.
Bulimie ist keine Disziplinlosigkeit. Bulimie ist absoluter Kontrollverlust.
Bulimie ist nicht ein 2. und 3. mal nachschenken. Bulimie ist ein Wochenvorrat von sämtlichen Nahrungsmitteln, Resten bis hin zu rohen Lebensmitteln, wenn nichts mehr den Wahn sättigen kann.
Bulimie ist nicht zum Klo zu rennen, um sich schnell wieder des Essens zu entledigen. Bulimie ist zum Bad zu kriechen, zu hoffen, dort auch anzukommen, bevor der pralle und schmerzende Magen platzt.
Bulimie ist nicht nur den Finger in den Mund stecken, und alles wieder loswerden. Bulimie ist die Hand fast bis zum Gelenk und noch weiter in den Rachen zu schieben, weil sich der Magen nahezu weigert, auch nur irgendeines seiner erworbenen Lebensmittel wieder rauszurücken.
Bulimie ist nicht sich nach erfolgreichem Übergeben zufriedenzustellen. Bulimie ist sich anschließend wieder auf die Waage zu kämpfen, um zu überprüfen, ob nun wirklich kein Gramm mehr angezeigt ist.
Bulimie ist nach langem Dahinvegetieren endlich wieder Gefühle zeigen, denn Bulimie ist endlich weinen können.
Bulimie ist eine Konzentration der großen, weiten, gefährlichen und furchteinflößenden Welt auf eine Welt der simplen Mathematik, die berechenbar wird.
Bulimie wird in eine überschaubare Welt von Kalorienzählen, Waageanzeigen, Sportminuten und Dauer der eingenommenen Lebensmittel bis hin zur Verdauung unterteilt. Bulimie ist das Wissen der Naturgesetze, wie etwa dass Schokolade keine halbe Stunde benötigt, bis der Körper die Kalorien aufgenommen hat.
Bulimie bedeutet Streß, Zeitdruck und damit das Trainieren der Organisation.
Bulimie bedeutet Timen, wann man alleine und ungestört ist, wieviel man in welchem Zeitraum essen kann, wann man anfangen muss, es wieder loszuwerden, wie lange sich die Dauer der Entledigung ziehen kann, wie oft sich die Prozedur wiederholt.
Bulimie bedeutet nicht, irgendwann mit erhobenem Zeigefinger von Mitmenschen zur Besserung ermahnt zu werden. Bulimie bedeutet, irgendwann von seinen Schwestern auf dem Flur zwischen Küche und der bereits offenen Badezimmertür gefunden zu werden. Bewusstlos liegend, inmitten von Blut und Erbrochenem.
Bulimie bedeutet, als letzten Gedanken vor der Ohnmacht nur jene Angst zu haben, es nicht mehr rechtzeitig zu schaffen, diesen schweren Klumpen aus dem Magen zu befördern.
Bulimie bedeutet als einzige Angst zu haben, als fettes Schwein beerdigt zu werden.
Bulimie bedeutet, jede Hilfe abzulehnen, die einem angeboten wird. Bulimie bedeutet jede Hilfe als Zerstörung der schönen, kleinen, simplen Mathematik-Welt anzusehen.
Bulimie bedeutet auch Angst vor dieser Mathematik-Welt – davor, dass man nicht weiß, wieviele Kalorien man nun aufgenommen hat, Angst davor, nicht zu wissen, was die Waage als nächstes anzeigt.
Bulimie bedeutet, jede Zahl auf der Waage als Niederlage zu sehen, wenn sie größer ist, als erhofft. Jede Zahl, die größer als Null ist, ist eine Niederlage.
Bulimie bedeutet vom Arzt gesagt zu bekommen, dass jeder weitere Rückfall, die unmittelbare Ursache eines Herzinfarkts sein könnte… und irgendwann auch sein wird.
Bulimie bedeutet sich diese Gefahr immer vor Augen zu halten, wenn man beschließt, doch eine Kleinigkeit gegen den quälenden Hunger zu essen.
Bulimie bedeutet zu wissen, dass jeder Bissen einen erneuten Fressanfall auslösen kann.
Bulimie bedeutet sich langsam bewusst zu machen, dass jeder Bissen zum Mord an sich führen könnte.
Bulimie bedeutet zu ahnen, dass während des Schreibens dieser Zeilen, eine andere Person sich zum ersten Mal den Finger in den Hals steckt, um einen Kuchen, den man zuviel verdrückt hat, wieder loszuwerden.
Bulimie bedeutet Einsamkeit und Isolation. Bulimie bedeutet, mit niemandem darüber reden zu können, schweigen zu müssen.
Aber Bulimie bedeutet für andere ja doch nur, einmal mehr keine Disziplin und aus Reue ein bisschen gekotzt zu haben.

Dienstag, 6. Dezember 2011

dismissed.

sie sagte, die kollegin hätten gestern einen antrag für den rentenversicherungsträger abgeschickt. das heißt dann wohl mein antrag wurde abgelehnt. jetzt wird es doch noch wochen dauern, bis ich in die klinik kann. 'gut, dann kann ich noch abnehmen bis dahin. - schaffst du eh nicht, fettes, undiszipliniertes kind. - ich halte es so lange nicht mehr alleine aus.' ich liege hier im bett. hundemüde. war beim vertretungsarzt. meine spritze geholt. krankschreibung bis 31.12. mein nacken tut seit gestern morgen so weh. es zieht in den kopf. kopfschmerzen. verdaaung immernoch im arsch. riesenhunger - und es ist nicht mal 4 uhr. hungern werd ich also sowie so nicht schaffen. scheiße. ich mag nicht mehr.


es könnte alles so schön sein.

E: miss your hugs
J: miss you...
J: your smile... your skin... your curves...
E: you're sweet ...
J: you're an angel :)
E: thank you..
J: thanks to you to give me so much...
E: oh, I don't give you much honey ..
J: you do....


Montag, 5. Dezember 2011

tired of life.



  ich weiß nicht, wie lang ich das noch aushalten kann.
noch aushalten will. grade wieder die seele aus'm leib gekotzt. 
trotzdem nehm ich zu. einen heulkrampf bekommen. 
die trockene kehle mit wein gelöscht. rauchen. rauchen. 
ein bisschen beruhigt. hundemüde. 
fasten ab morgen. ich darf einfach nix mehr essen.

5. türchen

mein 5. türchen möchte ich arya schenken.

weil sie so stark ist.
weil ich sie bewundere
weil ich stolz auf sie bin. 
weil sie kämpft
weil sie nicht aufgibt.
weil sie (wieder) am leben ist.

ich schenke dir ein lied. ich weiß nicht, ob du es magst.
 ich finde es toll. und dich auch! ♥
ich fand, dass es irgendwie sehr gut zu dir passt. zumindest von dem, 
was ich aus deinem blog von dir erfahren habe.


Sonntag, 4. Dezember 2011

endless fatigue.

voll vercheckt.
er sagte '10. dezember'. also noch eine woche warten. ich hoffe, die krankenkasse macht mit. ich will ihn unbedingt sehen. ich muss ich sehen!! ich habe totale sehnsucht ...
ansonsten gehts mir kacke. ich weiß nicht, was lost ist. das scheiß wetter? bestimmt nicht. ich nehme nicht ab. ich möchte es so sehr. aber dafür fresse ich zu viel. und kotze zu wenig aus. mein körper nimmt sich sofort alles, was er kriegen kann. und ich bin zu langsam mim wieder auskotzen... außerdem habe ich kaum kraft, nach dem fressen wieder zu kotzen. ich bin so müde. den ganzen tag. also werde ich immer fetter. juhu. herzlichen glückwunsch. dann heißt es wieder: fett in die klinik. als essgetörte. haha. die anderen werden sich lustig machen... ich hab einfach keine lust mehr. keine kraft mehr zum leben. ich sehe einfach keinen sinn mehr.
meine verdauung ist auch im arsch. mir ist nur noch schlecht. bauchweh. und kloprobleme.
so, genug gejammert für heute.

ich wünsche euch einen schönen 2. advent! ♥


[15:54:36] J: how do you feel...?
[15:57:15] E: bit depressed, but actually ok. I had needed your warm skin last  
              night. :) woke up again and again cause it was so cold.
[15:57:46] J: I love to read that... my skin miss yours...
[15:58:37] E:
[15:59:52] J:




Mittwoch, 30. November 2011

back and forth.


ich habe am montag echt viel geschafft, - für meine verhältnisse - was ich seit ich aus der klinik wieder draußen bin, nicht auf die reihe bekommen hab.
ich habe mir endlich meine erste spritze beim arzt abgeholt (vitamin B12- und kaliummangel).
termin für henry's kastration gemacht. chefin angerufen, dass ich wieder aus der klinik bin.
lehrer auf'n AB gesprochen. klinik in bad k. angerufen und für gestern einen kurzfristigen termin bekommen.
dann noch ein käffchen mit ner freundin getrunken. und noch den adventskalender für j. abgeschickt, da ich ihn ja nicht persönlich übergeben konnte ... -.-
ich war total aufgeregt wegen der klinik. oder auch nicht. ich weiß es nicht. ich hab keine kraft mich nochmal dem allen zu stellen. oder die hoffnung aufgegeben, dass es irgendwann besser werden wird ... in meinem kopf bin ich wohl auch noch nicht so weit, an der essstörung zu arbeiten.. ich weiß es nicht.. ich möchte einfach nicht mehr. 

aber hm. die klinik sieht von außen echt schön aus. ich hab zwar nicht lange mit dem chefarzt der ambulanz gesprochen und irgendwie war er auch komisch, aber im großen und ganzen hat es sich zumindest alles mal besser angehört, als bei der letzten ... war dann  noch kurz im stationszimmer. der nette herr hat mir ein paar fragen beantwortet. bisschen was über den klinikalltag erzählt. wir werden in so gruppen eingeteilt. 'essgestörten-gruppe' und so. mit uns am tisch ist eine therapeutin. auch eigentlich positiv, auch wenn es mir angst macht. aber es ist sicher der richtige weg .. einmal die woche wird zusammen gekocht. find ich auch gut. man lernt auch wieder richtig einzukaufen und alles, was man eben braucht, um wieder klar zu kommen. sowas wurde in der andren klinik ja kein bisschen gemacht .. hm. mal sehn. hab jetzt so en wisch für die krankenkasse bekommen. wenn das genehmigt wird, kann ich schon nächsten dienstag aufgenommen werden. wenn die aber sagen, sie sind dafür nicht zuständig muss das über die rentenversicherung gehen und das kann dann 3 wochen oder länger dauern. was mir eigentlich fast recht wäre. mir geht das dann doch ein wenig zu schnell .. bzw. hat j. heute gesagt, ich könne am samstag nach paris kommen .. und es wäre nicht so stressig, wenn ich noch ein weilchen hier zuhause wäre... kein peil. auf die 3 wochen kommts jetzt echt auch net mehr an.. 
es wäre so schön, wenn ich bis mittwoch in paris bleiben könnte. sonst müsste ich montags schon früh wieder heimfahren. den rest klamotten waschen, den ich mit in paris hatte und henry noch wegbringen etc. das ist mir zu stressig. ich hab mir jetzt überlegt, falls es doch so schnell gehen sollte, einfach zu fragen, ob ich dann erst eine woche später kommen könnte  oder ein paar tage, weil ich noch dinge zu erlefigen hätte. ist zwar blöd. aber ich glaube, um das alles nochmal angehen zu können, brauch ich paris. nochmal bisschen abschalten. jetzt ist mir nur eingefallen, dass ich ja für freitag den termin für henrys kastration gemacht habe .. ich glaube, den muss ich absagen. ich will ihn nicht so frisch operiert alleine lassen. irgendwie ist jetzt doch wieder alles stressig ...
scheiße.
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[21:37:03] J: I'm sad I haven't seen you :(
[21:38:47] E: some friends were very skeptical ..
[21:38:56] J: what do you mean...?
[21:43:09] E: they asked me if I think it's true. :) cause it was such a  
              spontaneous cancelation
[21:43:32] J: :( ok... what do you think...?
[21:45:06] E: I've never doubted the truth :)
[21:45:18] J: ok angel...
[21:45:31] J: I wanna see you again.. and soon... but I also want you to be  
              healthy
[21:47:52] E: I know honey... but I wish, it could be work to see you before 
              clinic ..
[21:48:23] J: will be hard no...?
[21:50:00] E: think so... :( sure you have concerts on weekend, right?
[21:51:18] J: not december 10th
[21:52:10] E: means?
[21:52:21] J: means you can come
[21:52:31] J: and I have gained a little money :)
[21:52:37] J: so I can help a bit
[21:53:04] E: really? :)
[21:53:41] J: yes
[21:54:01] E: honey ...
[21:54:17] J: yes....?
[21:54:36] E: I'm happy :)
[21:54:49] J: cool :) :)  :) me too
[21:56:44] J: Oh damn I just checked I have a gig the december 10...
[21:57:20] J: but you can stay home if you want
[21:57:23] J: and wait for me
[21:57:31] J: (it's private you can't come)
[21:57:59] E: ok
[21:58:16] J: I have a gig monday late, thuesday I'm free :)
[21:59:50] E: hm. maybe I'll hospitized on tuesday.. but I don't know.
[22:00:37] J: so you'll go home on monday...?
[22:02:44] E: don't know yet. hope the health fund let me know as soon as possible  
if they allow the application
[22:02:54] J: ok
[22:04:59] E: so I'll come from saturday to monday (possibly tuesday)?
[22:05:10] J: great!!!!!! :) :) :)
[22:06:45] J:
[22:06:57] E:

Sonntag, 27. November 2011

I am yearning for you.

ich vermisse ihn so sehr.
ich säße normal jetzt seit 10 minuten im TGV nach Paris.
es wären so schöne tage geworden. 
wir hätten die tage bei seinem dad verbracht.
ich war schon ziemlich aufgeregt. denn ich kann ja weder französisch, noch englisch wirklich.
ein totaler sprachen-krüppel eben. ich habe mich echt immer bemüht in der schule. aber irgendwie sind sprachen einfach nicht mein ding. ich wünschte, ich hätte mich mehr reingehangen.
eigentlich schon süß, dass er mich mit zu ihm nehmen wollte. macht man auch auch nicht alle tage ...
unter'm eiffel turm. - auch etwas unkenntlich gemacht.
sie haben ein sehr gutes verhältnis zueinander. das finde ich schön, denn seine mutter lebt nicht mehr, seit er ein jahr war. 
ich bin so traurig. und sehr depressiv seit gestern. das kann doch nicht so dramatisch sein. ja, die reise wurde abgesagt. aber irgendwann werde ich sie sicher nachholen. und doch. er ist das einzige, was mir im mom einen sinn im leben gibt.
das video ist von meinem letzten besuch. ich habe ja erzählt, dass er spontan aufgetreten ist. es war so schön. ♥ ich hab es ein bisschen unkenntlich gemacht. die eine frauenstimme, die immer dazwischen singt, war ein gast. er kannte sie nicht. sie hat aber einfach immer mitgesungen. :)
ich schaue es mir seit gestern wieder ständig an ... ich liebe seine stimme ... warum musste wieder etwas dazwischen kommen? warum kann in meinem leben nicht einmal was gut laufen. ich wollte doch nur ein paar tage das gefühl von glück spüren ... scheinbar darf ich das nicht ...

[03:00:48] J: Hello angel...
[03:01:11] E: honey ..
[03:01:29] J: how are you....?
[03:02:40] E: bad. and you
[03:03:02] J: why bad....?
[03:04:41] E: extremly depressed
[03:04:57] J: because of me....?
[03:07:11] E: no .. a bit maybe
[03:07:28] J: :( I'm so sorry angel...
[03:08:30] E: no matter..
[03:10:00] J: it does...
[03:12:30] E: no. it's ok..
[03:14:15] J: I do hope so...
[03:16:50] E: it's your job .. so it's ok ..
[03:20:12] J: that's what I feared...make you suffer... :(
[03:23:04] E: sorry
[03:23:18] J: why...? I am the sorry one
[03:26:13] E: I'm tiring .. think I stress you.. don't know
[03:26:49] J: no you don't.. I'm sad I make you suffer
[03:30:27] E: I do not want, that you have to think you suffer me ... actually, it's not a big thing that my visit do not work .. but for me it is .. it's the only thing which makes me a bit happy at the moment
[03:31:01] J: yes.. that was my fear...
(nicht auf mein schlechtes englisch achten.)


ja. und jetzt ist es halb 10. ich habe die nacht durchgemacht. mit fressen und kotzen. ansonsten habe ich gebastelt. ich wollte mich etwas ablenken .. lange hat es ja nicht gehalten. wollte ein bisschen weihnachts-deko machen. ist aber noch nicht fertig. 




jetzt sitze ich hier. hundemüde. aber schlafen will ich auch nicht. und einen riesenhunger. ich will nicht essen. ich will abnehmen. (wie machen alle magersüchtigen das ..?)  ich hab keine kraft mehr zu kämpfen.

Samstag, 26. November 2011

immer mitten in die fresse rein.

ich habe keine kraft mehr.
sonntag bis mittwoch war paris gebucht. 
abschalten. kraft für die klinik-suche schöpfen.
ein bisschen wieder leben. genießen.
er hat 2 konzerte dazwischen bekommen.
tickets storniert.
am boden zerstört.
wie kann solch eine kleinigkeit einem so den boden unter den füßen wegziehen?
ich sehe keinen sinn mehr im leben. 
nein. nicht, weil ich nicht nach paris kann.
es geht einfach nicht mehr.

was fühle ich bei dem bild? - richtig- der neid, weil sie so schön dünn ist. -.- einfach behindert.

Sonntag, 20. November 2011

‘Be strong now, because it will get better.
It might be stormy now, but it can’t rain forever.’



ich versuche mal ein bisschen von der letzten woche zu erzählen.
die klinik war für mich einfach schrecklich. es war wie ein gefängnis. so viele verbote und alles. ich habe mich einfach eingesperrt gefühlt. die mitpatienten waren sehr nett. das ist das einzige, was ich an dem ganzen laden vermisse. jedoch sind die meisten jetzt auch weg und es sind immer nur ältere nachgerückt, die wirklich seltsam waren. ich musste einen essvertrag unterschreiben. wie das halt immer so ist. aber so lächerlich. wenn die das wenigstens kontrolliert hätten ... bei den normal hauptmahlzeiten konnte ich soviel essen, wie ich will und den rest an die mitpatienten verteilen .. die zwischenmahlzeiten habe ich mir beim pfelgepersonal abgeholt. bisschen was gegessen, der rest kam weg .. kotzen ging auch. nicht immer. aber naja. keine ahnung. die haben das eben einfach nicht kontrolliert. was bringt die ganze scheiße dann? dann habe ich noch ein esstagebuch bekommen. sollte ich halt immer reinschreiben, was ich gegessen hab. was ich dabei für gedanken hatte und was ich gefühlt habe. prinzipiell ganz ok. aber ich habe immer nur das gleiche gedacht. 'schon wieder essen!!! ich will nicht fett werden, verdammt ...' so in der art. ansonsten durfte ich halt auch nicht beim sport mitmachen.. oh man. und die ersten 1-2 wochen eigentlich keinen kontakt zu familie und freunden. hab ich mich natürlich gaaar nicht dran gehalten. sonst wäre ich komplett durchgedreht. 
wie soll das auch gehen, wenn man gleich um die ecke wohnt? das war auch ein großer grund, warum ich abgebrochen habe. ich konnte kein bisschen abschalten. bin jeden tag in die stadt gelaufen (man hat ja sonst nix zu tun). kein peil .. meine therapeutin sah aus, als würde sie selbst jeden moment die brücke runterstürzen und keine ahnung. ich konnte einfach nicht mit ihr reden. und wenn das nicht stimmt, ist die ganze sache schonmal total für'n arsch. ich mein, das ist so ein wichtiger bestandteil und ja, wenn der nicht passt .. es waren so viele kleine dinge, die ich innerlich so fertig gemacht haben, dass ich dort einfach nicht bleiben konnte. ich habe es auch nicht ausgehalten, behandelt zu werden, wie ein kleines kind. die können mich doch nicht endmündigen, ich war schließlich freiwillig da .. aber genau so hat es sich abgefühlt. der standard-spruch war immer: 'wir wissen schon, was gut für sie ist!' ... ja ne, ist klar ... die kannten mich ja auch schon so gut, um das zu wissen... ka. ich könnt bestimmt noch lange so weiterschreiben. aber das hätte nicht viel sinn.

ich werde nun nach einer anderen klinik suchen... vielleicht ganz weit weg ... bad bramstedt hat sich ganz gut angehört. keine ahnung. ich bin ziemlich fertig zur zeit, weil ich einfach nicht weiß, wie
es weitergehen soll. die ausbildung kann ich erst einmal nicht fertig machen. dann bekomm ich aber kein geld. wie soll ich dann leben? dann klinik bla bla.. ist mir alles im moment echt zu viel ... naja. wenn meine mum damit einverstanden ist und mien weihnachtsgeschenk sozusagen vorzieht, werde ich nächsten sonntag bis mittwoch nach paris fahren .. ich vermisse ihn so sehr ... ich hoffe, dass es klappt und ich noch ein paar tage abschalten kann ...




ich wünsche euch alles liebe. entschuldigt bitte, dass ich im mom eher etwas wirr schreibe.

Freitag, 18. November 2011

dreams can shatter.

ich bin wieder zuhause.
keine ahnung, ob es die richtige entscheidung war.
ich fühle mich scheiße.
vermisse die leute.
habe angst.
vor der zukunft.
mehr kann ich erstmal nicht sagen.

alles liebe für euch. ♥


Dienstag, 15. November 2011

failed.



ich bin bald wieder da. 
ich halte es hier nicht aus.
bis nächste woche oder so.

Donnerstag, 10. November 2011

for a new life ... ?

ich verabschiede mich dann wohl erstmal ... 

Montag, 7. November 2011

if life doesn't break you today. DON'T WORRY, it will try again tomorrow.



alles geht drunter und drüber.
ich bin ein häufchen elend im mom. depressiv ohne ende. pessimistisch ohne ende. kein peil was los ist. die klinik sollte eine chance sein. jetzt will ich gar nicht hin (oder doch?). ich habe zu große angst. ich will nicht zunehmen. ich will nicht eingesperrt sein. ich habe ansgt, dass alle denken: 'die ist hier als essgestörte? guckt sie euch doch mal an .. so fett ist keine essgestörte ..' sowas in der art. dann habe ich angst, auf wirklich dünne mädchen zu treffen. angst, dass ich dann auch nur noch mehr so werden will, wie diese ... ah shit. wie soll das denn gehen? wie soll ich gesund werden, aber nicht zunehmen wollen? im gegenteil. ich würde am liebsten noch 5kg abnehmen oder so. und ich habe im mom ständig wieder im kopf, am 'liebsten' magersüchtig zu sein. also magersüchtig ohne essen. fressen. kotzen. es ist so eklig. ich ekel mich so dermaßen vor mir selbst. jeden abend das gleiche. fressen. fressen. fressen. kotzen. fressen. usw. kein wunder, dass ich stetig zunehme. denn mir fehlt einfach die kraft, all das essen wieder loszuwerden. es strengt mich zu sehr an.. und wozu dann das ganze?? früher konnte ich alles auskotzen. hab meist am nächsten tag ein paar gramm weniger auf der waage gehabt. heute ist es umgekehrt. das frustriert noch viel mehr.
ka. jetzt hab ich eben noch in der klinik angerufen. ich sollte mich ja da am freitag melden. da haben sie mich schon auf heute vertröstet, weil irgendwie keiner was wusste. 'wer hat ihnen denn gesagt, dass sie am donnerstag aufgenommen werden? es stimmt, dass sie aufgenommen werden, aber das genaue datum habe ich noch nicht. es wird wahrscheinlich so nächsten dienstag sein.' - hallo?! was soll denn der scheiß jetzt bitte?? dieses hin und her macht mich echt wahnsinnig. können die keine klaren absprachen machen?? muss man so mit ner eh emotional unstabilen person umspringen?? ... jetzt muss ich doch noch länger warten. angst haben. panik kriegen. dann versuch ich eben bis dahin noch ein bisschen abzunehmen. selbst schuld. idioten.
kein peil. hallo pessimismus, auch wieder da?!


ich verabschiede mich mal für heute ihr lieben.
sorry, für den eher unnötigen post.
ich drück euch! ♥

Sonntag, 6. November 2011

thank you!


herzlichen dank, liebe ellen für den award!

1. ich habe gerade wahnsinnig angst vor der klinik.
2. seit mein freund sich von mir getrennt hat, 
hab ich das gefühl 'single' auf der stirn geschrieben zu haben.
3. mein hase ist mein ein und alles und es tut mir weh, 
ihn wegschicken zu müssen für diese dumme klinik.
4. ich wäre jetzt gerne in paris.
5. ich fühl mich wie ein assi. und denke manchmal, 
dass ich nicht krank bin, sondern einfach zu faul für alles.
6. ich muss scheiße lang überlegen, dass ich hier was schreiben kann.
7. mir ist grad total schlecht.

sehr langweilige 7 sachen über mich. ich weiß. mehr fällt mir aber grad nicht ein.

ich geben den award weiter an:



Freitag, 4. November 2011

things change.

ich habe lange nicht geschrieben. und wieder tut es mir sehr leid. 
es passiert zur zeit so viel. und ich bin überfordert. alles geht auf einmal so schnell. ich komme nicht hinterher.


letzten freitag hatte ich meinen termin in der klinik. ich war total nervös. auch, weil geplant war, dass ich, falls ich noch einen babysitter für mein häschen finden würde (da der eine kurzfristig absagen musste), am gleichen abend noch nach paris fahren würde. 
naja, nachdem ich es endlich mal gefunden hatte, hab ich dann einen dieser wunderbaren, äußerst kurzen fragebögen in die hand gedrückt bekommen und durfte mich ne ganze stunde ransetzen ... alter schwede. war das ätzend.. sonst hatte ich die dinger ja wenigstens hier zuhause und hatte zeit dafür... jeden tag immer ein paar seiten oder so. tja, hier eine ganze stunde für alles.... naja, ich hab mir zur beruhigung ein bisschen die kopfhörer in die ohren gesteckt und los gings war ganz schön heftig irgendwie ... so schwarz auf weiß mal wieder zu sehen, wie depressiv man doch eigentlich ist (alle kreuze an den letzten zwei ziffern). dann hab ich ihn wieder ausgefüllt abgegeben und kurze zeit später wurde ich von einer recht jungen therapeutiin abgeholt. sie hat viel gefragt. war auch sehr nett. und hat mir auch erklärt, wie das so abläuft in der klinik. naja. jedenfalls  sagte sie mir dann, dass ich nächsten donnerstag (der war dann gestern) bescheid bekomme, ob sie mich aufnehmen oder nicht... dann müsse ich noch ca. 8 wochen warten ... zwischendrin solle ich nach 3 und nach 6 wochen immer mal dahin ... ich dürfe aber nicht weiter gewicht verlieren, sonst nehmen sie mich nicht auf. im beinahe gleichen atemzug sagte sie, dass es ja noch gar nicht soo schlimm mit meinem gewicht aussähe... ja danke. ich weiß, dass ich fett bin. und es stimmt sogar. ich nehme total zu. weil ich zu viel fresse. und mir die kraft fehlt, alles auszukotzen .. es bleibt einfach noch zu viel im magen ... deshalb zeigt die waage mittlerweile wieder schöne fette 42,5kg. könnte so heulen ...
ich schlafe auch sehr wenig im moment. meist bin ich sogar die ganze nacht wach. und leg mich erst wieder so um 7 uhr morgens mal hin .. sau gut. 
naja. so war es gestern auch. und auf einmal wurde ich um 10 von dem anruf der therapeutin aus der klinik geweckt. ich saß kerzengerade mit herzklopfen im bett ... sie sagte mir, dass sie mich sehr gerne aufnehmen würden. dass es jetzt allerdings einen terminschock gäbe, da sie mich bevorzugt behandeln würden. sie wollen nicht, dass ich noch weitere 8 wochen warten müsse und das gewicht noch weiter runter geht. ich glaube, ich habe mal wieder gut voheucheln können, wie sehr ich doch gesund werden möchte. und da denken sie halt, so schlimm ist die ja noch nicht dran, die können wir vielleicht noch hinbiegen. heißt also nächste woche donnerstag ist aufnahme. mir wurde heiß und kalt. alles zusammen. freue ich mich? nein. ich kriege panik. richtig panik. ich hatte mich auf die 8 wochen eingestellt. ich hatte vor noch ein bisschen abzunehmen, bevor ich in die klinik komme. damit ich nicht ganz so fett wieder rauskomme. hilfe. ja ich bin nervös. sehr. ich hab gar keine ahnung, an was ich jetzt alles denken muss. was ich alles einpacken muss. zum glück habe ich schon jemanden für henry gefunden. es tut mir so weh, ihn wegschicken zu müssen ... er ist doch mein ein und alles. mein kleines bebi.

 egal, ich muss da jetzt irgendwie durch. es ist doch eine chance oder? eine chance auf ein normales leben. klingt eigentlich gut. aber ich möchte trotzdem nicht. ich möchte kein normales leben .. endlich habe ich in meinem leben mal aufmerksamkeit. so viele menschen, die sich um mich sorgen. früher wurde ich nie beachtet. heute werde ich es. ich bin etwas. auch wenn es durch die behinderte krankheit ist. ich will und kann das nicht aufgeben. und ich kann nicht in ein krankenhaus. allein bei dem gedanken wird mir schlecht. ich  hasse es schon menschen im kh zu besuchen. würde am liebsten immer direkt wieder rückwärts rausgehen. ich habe meine schwester so oft in der klinik besucht. ich fand es grauenvoll. habe mir immer gesagt, dass ich es so weit nicht kommen lasse ... herzlichen glückwunsch. das ist mir gut gelungen. ich habe angst. angst vor der kontrolle. sie haben mich in der hand. irgendwie. ich muss essen. ich muss über mich reden.. ich habe angst, dass ich das nicht kann. und doch ist ein stück weit erleichterung dabei. ich bin nicht alleine. ich kann für eine zeit lang die verantwortung für mich wieder auf andere abschieden. wie früher. als man kind war. da gibt es jetzt menschen, die sich um dich kümmern. du bist nicht alleine abends. musst keine fressanfälle bekommen. es kann doch nur besser werden, oder? :-(




naja. ich komme mal zu meinem paris-wochenende. ♥

 ich habe dann iiirgendwie noch jemanden gott sei dank für henry bekommen. leider kam sie erst um kurz nach 17 uhr, weil sie vorher noch uni hatte. ein mädel, was mit mir abi gemacht hat und nun auch in m. wohnt. hab ihr dann schnell alles erklärt und um 18 uhr gings dann mim bus zum Hbf. da noch voll das hickhack mit den tickets gehabt, weil keine plätze mehr frei waren .. aber die nette dame hat bisschen rumgetrickst, so dass es in letzter minute doch noch geklappt. gott war ich nervös. die ganze zeit war ich es nicht. ich hatte das irgendwie voll verdrängt. weil ich einfach noch die klinik und alles im kopf hatte. und es ja dann auch so spontan war und alles. aber fast hätte ich noch einen herzkasper bekommen. macht man ja auch nicht alle tage. als mädel. in ein andres land. zu nem fremden typen fahren ... als ich endlich im zug saß, bin ich halb kollabiert ... naja, dann in mannheim umgestiegen und um 22:51h endlich in paris angekommen.. gott hatte ich schiss, dass mich auf einmal keiner da abholen würde. aber am anfang des bahnsteigs stand er dann.. wir haben uns umarmt und es war super aufregend. aber er war sehr sehr lieb und ja. war alles noch bisschen verkrampft und schüchtern. aber er hat versucht einfach bisschen was zu erzählen, damit es bisschen lockerer wird. :) 'so, welcome in paris!' ah er ist sau sweet. hat mir direkt mein gepäck abgenommen. es war  doch witzig. durchs skypen und alles wars dann im enddefekt auch nicht zuuu verkampft, sodass wir irgendwie die meiste zeit nur im bett verbracht haben. kein peil. gleich am ersten abend lag ich nackt in seinem bett. er hat meinen körper sowas von erkundet ... nicht irgendwie um sich aufzugeilen. also ihr wisst, was ich meine. er jeden einzelnen milimeter mit seinen fingern berührt. als würde er gucken müssen, dass ich wirklich real bin... zwischendrin sagte er immer, wie schön ich bin... dass ich wirklich ein 'marvel' wäre ... und ein 'sweet tiny angel' ... er ist so ein charmeur. aber man kauft es ihm ab. und ich glaube, er ist es tatsächlich. es tat gut, so 'begehrenswert' zu sein. und doch hatte ich jede minute angst, dass er mich zu fett oder hässlich finden könnte .. :(.. naja samstag ging es mir den ganzen tag über echt beschissen. voll schwindlig und meine verdauung war so im arsch. nur bauchweh. wie halt eigentich jeden tag im moment.. er sorgt sich sehr. fragte mich, was ich denn essen wolle. hat verschiedene sachen aufgelistet, auf die ich vielleicht lust haben könnte. die mich ein bisschen zum essen bringen könnten. wir haben uns dann für ein sandwich nur mit salat und hähnchen entschieden. und das war schon ne schwere entscheidung für mich. eigentlich wollten wir das auch gemeinsam einkaufen gehen. ich bin dann aber irgendwann einegschlafen. also ist er alleine los und hat die samdwiches auch gemacht und mich dann ganz liebevoll und zärtlich geweckt. hm. ich wollte dann aber doch nix essen... tat mir voll leid. ich sagte, vielleicht später. er fragte mich dann noch, ob ich duschen gehen will, dass mein kreislauf vielleicht ein


bisschen besser wird. das habe ich dann gemacht. dann haben wir noch ein wenig gekuschelt. und dann sind wir mal mit seinem auto ein bisschen losgezogen. ich wollte doch wenigstens noch ein bisschen was von

paris sehen. nicht nur den bahnhof. :-) also gab es eine blitz-stadtführung. war sehr lustig. unterm eiffeltum geküsst .. hallo? romantischer gehts doch gar nicht oder? sind dann tatsächlich doch noch was essen gegangen.. eigentlich wollten wir nur was trinken gehen. er fragte dann aber noch ganz zögerlich, dass wir ja was aussuchen könnten, wo es auch was zu essen gibt. ich müsste ja nicht essen. aber vielleicht würde ich ja was finden, was ich nur 'probieren' würde ... ach irgendwie süß. ich hab dann einen kleinen salat mit bisschen hühnchen gegessen.. er hat sich aber sehr darüber gefreut .. er ist wirklich so lieb und süß .. hmm ... achja, zum schluss sind wir noch an dem restaurant/kneipe vorbeigefahren, an dem er öfters in der woche auftritt .. waren dann freunde von ihm grad am auftreten und er hat mich gefragt, ob ich lust hätte, mal reinzugehn. hatte ich. und dann ist er spontan den letzten teil noch mit aufgetreten .. hmmm. war das schööön.. ♥   
ich hätte ihm ewig beim spielen und singen zuschauen können ...ich habe videos von gemacht.

seine stimme ... ♥


leider nur 3. dann war die karte voll ...  ich schaue sie mir ständig an .. am süßesten ist, wenn er zu mir guckt und lächelt .. jaja, wie ihr merkt, bin ich unheimlich verschossen... er tut mir so gut... er vergöttert mich und meinen körper.. auch wenn ichs ja nicht verstehen kann. aber naja. für ihn bin ich ja ein 'marvel' ... naja. die abreise kam dann sonntag leider viel zu früh .. 15:24h kam der zug .. und ich war erst um 23 uhr zuhause, weil an nem bahnhof, an dem ich hätte umsteigen müssen, feueralarm war und der bf gesperrt war, sodass wir dann umgeleitet wurden, was mir auch nix gebracht hat, weil die ganzen s-bahnen wegen des alarms verspätung hatten .. gott war ich im arsch nach der fahrt..  jaa. das war mein kurzes, aber schönes paris-wochenende und ich würde am liebsten gleich in den nächsten zug wieder steigen ...


so, ich glaube, ich habe jetzt vorerst wieder genug erzählt ... kein peil, ob sich jemand den ganzen roman überhaupt durchliest ...
ich versuche mich vor der klinik zu melden... :(


ich wünsche euch alles liebe! ♥